Kirchberger Christdemokraten setzen sich für ein flächendeckendes Radwegenetz in der Verbandsgemeinde Kirchberg ein!

Veröffentlicht in CDU Gemeindeverband Kirchberg 2020

Kirchberger Christdemokraten setzen sich für ein flächendeckendes Radwegenetz in der Verbandsgemeinde Kirchberg ein!

Mobilität, Freizeit, Klima: aus den unterschiedlichsten Gründen wollen derzeit quer durch alle Generationen immer mehr Bürger Rad fahren – doch sind unsere Radwege schon fit genug für die Zukunft? "Viele Menschen in unserer Verbandsgemeinde würden gerne öfter das Rad nutzen, doch haben sie oft nicht das Gefühl, sicher und komfortabel fahren zu können", so der CDU-Vorsitzende Jan Frenzel.

Nicht zuletzt auch durch den Boom der E-Bikes wird gerade im ländlichen Raum das Rad fahren im Alltag neu entdeckt, da Höhenunterschiede plötzlich nicht mehr wichtig sind. "Auch unsere Region mit viel Berg und Tal kann plötzlich fahrradfreundlich werden und ist nicht nur für Freizeit-Mountainbiker interessant", erklärt Axel Gauer.

So wächst auch bei uns die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Wald-und-Wiesen-Alltagsradler: "Fuhren früher Jugendliche ab 15 Mofa, sind sie jetzt schon ab der 5ten Klasse mit dem E-Bike unterwegs: frei und unabhängig", führt David Sindhu an. Besonders Senioren steht durch die neue Mobilitätsalternative plötzlich ein anderer Aktionsradius zur Verfügung. "Für viele Familien, Pendler, Touristen wird ein attraktives Radwegenetz nun zum wichtigen Standortfaktor", so der Sohrener Ortsbürgermeister Markus Bongard. "Die Verbandsgemeinde Kirchberg bietet zwar grundsätzlich eine hohe Lebensqualität. Aber wir wollen auch künftig eine gute Entwicklung unserer Heimat mit einem sicheren Radwegenetz, das Menschen aller Generationen nutzen können", ergänzt Jan Behrensmeyer.

Die Herausforderungen resultieren aus der jahrzehntelangen Verkehrsplanung, die das Auto auf dem Land bevorzugt hat und inzwischen oft unverzichtbar macht. Dabei konzentriert sich die aktuell öffentlich wahrnehmbare Diskussion primär auf die Problematiken in den Ballungsgebieten. Im ländlichen Raum haben Radfahrer aber dagegen ganz andere Probleme: Schlecht ausgeleuchtete Landstraßen, nicht durchgehend asphaltierte Radwege, abruptes Ende vor Leitplanken, Lücken im Wegenetz, unübersichtliche Beschilderung oder nicht kinderkompatible Cross-Road Strecken, die vor allem für Mountainbiker gedacht waren. Auch Unterbrechungen oder größere Lücken auf den Kreisstraßen zwischen den Radwegen sind eher die Regel als die Ausnahme.

Die Kirchberger Christdemokraten setzen sich daher für ein flächendeckendes Radwege-Netz in der Verbandsgemeinde Kirchberg ein. "So wie ein Netz aus Bundes-, Landes- und Kreisstraßen geschaffen wurde, müssen wir nun beim Radverkehr vorgehen und verknüpfte Radverkehrswege planen", fordert Kerstin Rudat. Die Christdemokraten erwarten vor allem ein stärkeres Engagement der Landesregierung, die sich allerdings nur entlang der Bundes- und Landesstraßen in der Pflicht sieht. "Sinnvoll ausgebaute Radwegnetze dürfen aber nicht an Zuständigkeitsfragen scheitern", so die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter. "Weiterhin muss die Anbindung des Radverkehrs an den ÖPNV geprüft werden und eine einheitliche, durchgängige Beschilderung sichergestellt werden", ergänzt Wolfgang Wagner die Forderungen der Christdemokraten.

Viele Grüße
Ihr CDU Gemeindeverband Kirchberg

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